Über Sergeant Pittermän ist kaum etwas bekannt. Bis heute umgeben den charmanten Posaunisten zahlreiche ungeklärte Gerüchte: Schon die Frage nach seinem bürgerlichen Namen ist unbeantwortet: Handelt es sich wirklich um den Sergej Pittermann, oder aber, wie in Fankreisen gemutmaßt wird, um Sir J. Kittelman, der 1999 an der britischen Ostküste an Land gespült wurde und den Behörden gegenüber angab, sich an nichts mehr zu erinnern? Katz hingegen geht so weit, zu behaupten, der Name gehe auf den griechisch-chinesischenen Underground-Kult-Klassiker "The Szezchuan-Pita Man" zurück, in welchem ein gewisser Serge P. eine kurze Statistenrolle übernommen haben soll. All dies ist jedoch bis heute nicht ermittelt - denn selbst auf raffinierteste Fangfragen hüllt sich Sergeant Pittermän in vornehmes Schweigen und lächelt still in sich hinein.

Fest steht eigentlich nur, dass der Sergeant, wie seine Fans in liebevoll nennen, in einer großen mitteleuropäischen Hafenstadt geboren wurde, einige Zeit zur See gefahren ist und immer wieder am Meer lebte - bis er während eines umfeierten Auftritts von Skurilli aus der Masse heraus schweigend die Bühne betrat und mit seiner feurig-roten Trombone wie selbstverständlich mitten in einen der funkigen Bläsersätze einstieg. Seitdem sind er und sein funky horn aus dem komplexen Klangspektrum der Formation schlichtweg nicht mehr wegzudenken.

 

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